Neue iScan-Funktionen: Manuelle Einstellung von Scantiefe und Filterstufen

Wir geben Ihnen weiterhin Tipps und Tricks, wie Sie die neuen iScan-Funktionen voll ausschöpfen können, damit Sie wie ein Profi scannen können! In dieser letzten Ausgabe der Serie stellen wir Ihnen die manuelle Einstellung der Scantiefe sowie die verschiedenen Filterstufen vor. Lesen Sie weiter, um herauszufinden, was in Ihrem Fall am besten funktioniert!

Für ein reibungsloses Scannen sollten Sie immer einen optimalen Abstand zwischen der Scannerspitze und den Zähnen einhalten, so dass die Spitze nahe genug an den Zähnen ist, um Daten zu erfassen, aber nicht so nahe, dass sie die Zähne berührt. Im Allgemeinen sollte die Scantiefe in den meisten Fällen zwischen 15 mm und 17 mm liegen, damit Sie die für Ihre Zwecke erforderlichen Scandaten erfassen können. Es kann jedoch Fälle geben, in denen eine Anpassung der Scantiefe sinnvoll ist. Sie können die Scantiefe in iScan mit Hilfe des Scantiefenwählers auf einen Wert zwischen 12 mm und 21 mm einstellen.

Wann sollten Sie also die Scantiefe auf einen anderen Abstand einstellen? Ein Beispiel wäre das Scannen des Unterkiefers. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, die Scantiefe auf 12 mm einzustellen, um zu verhindern, dass die Zunge gescannt wird, da eine Verringerung der Scantiefe den Scanbereich verkleinern würde. Umgekehrt können Sie die Scantiefe auf 21 mm einstellen, um mehr Daten zu erfassen, wenn Sie tiefe Bereiche scannen, z. B. bei Implantaten. Achten Sie jedoch darauf, die Scantiefe wieder zu verringern, sobald Sie die erforderlichen Scandaten erfasst haben, da das Scannen mit 21 mm aufgrund des größeren Scanbereichs zu einer Menge verrauschter Daten führen kann.

Eine weitere nützliche Funktion zur Kontrolle von Rauschdaten ist die Option Filterung, die den Grad der Filterung der Scandaten steuert. In der Regel sollten Sie für die meisten Fälle die Filterstufe 2 verwenden. Es kann jedoch sinnvoll sein, mit einer niedrigeren Filterstufe (Stufe 1) zu scannen, wenn Sie mehr Daten benötigen, z. B. beim Scannen von Fällen, die Gold- oder Metallprothesen enthalten. Andererseits wird die Verwendung einer höheren Filterstufe (Stufe 3) für Fälle empfohlen, die möglicherweise viele Rauschdaten enthalten. Sie können beispielsweise die Filterstufe 3 verwenden, wenn Sie einen Patienten scannen, dessen Mund zu klein ist, um das Weichgewebe vollständig zurückzuziehen, da diese Einstellung zu weniger Rauschdaten im Endergebnis führt. Die Verwendung dieser Filterstufe kann jedoch die für den Abschluss des Scanvorgangs erforderliche Zeit erhöhen, da ein kleinerer Scanbereich pro Sekunde erfasst wird.

Durch Anpassen der Scantiefe und der Filterstufen können Sie die perfekte Einstellung für den jeweiligen Fall finden, also experimentieren Sie ein wenig und üben Sie weiter!

Zusätzlich zu den beiden oben genannten Funktionen testen wir derzeit auch eine Funktion "Globale Weichteilfilterung", mit der als "Rauschdaten" erkannte Scandaten, wie z. B. Wangen und Zunge, automatisch gelöscht werden. Diese Funktion ist besonders in Fällen nützlich, in denen eine vollständige Retraktion des Weichgewebes schwierig ist. Die Funktion befindet sich noch in der Beta-Phase. Freuen Sie sich auf die Vollversion, wenn sie veröffentlicht wird!

Möchten Sie mehr über die Verwendung der anderen Funktionen von iScan erfahren? Besuchen Sie unser HilfezentrumMedit und erfahren Sie mehr über verschiedene Scan-Funktionen, wie z. B. die Einstellung der Scantiefe und die Änderung der Filterstufe, wie in diesem Artikel beschrieben. Weitere Artikel über die neuen iScan-Funktionen finden Sie auch in unserem Blog.

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