Ein chirurgischer Leitfaden für funktionelle und ästhetische Fälle von vollständiger Rehabilitation

Eines der stärksten Argumente für die digitale Zahnheilkunde sind ihre offensichtlichen Vorteile bei Langzeit- und Totalsanierungsfällen. Die Patientengeschichte, die ich hier erzählen möchte, ist ein großartiges Beispiel dafür, wie die digitale Technologie das Leben der Patienten verbessern und jahrelange Behandlungen erheblich unterstützen kann.

Unsere Patientin heißt Malvina und hat als kleines Mädchen ein paar Zähne verloren. Infolgedessen war ihr Gebiss deformiert und sie hatte funktionelle Probleme, einschließlich knirschender Geräusche im Gelenk beim Kauen oder Gähnen.

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Ausgangssituation (Gipsmodelle, gescannt mit dem Tischscanner von Medit)

Die kieferorthopädische Behandlung begann mit der Verwendung von Brackets. Die Patientin trug diese ein Jahr lang, was zu positiven Veränderungen in Bezug auf die Ästhetik führte. Nach der Analyse der Veränderungen in ihrem Biss beschloss unser Team, die unteren Prämolaren nach distal zu verschieben, um sie für Implantate vorzubereiten. Nach weiteren sechs Monaten wurde die Patientin erneut mit dem Medit i500 gescannt.

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Medit i500-Scandaten nach 1,5 Jahren der Behandlung

Die mit dem i500 aufgenommenen intraoralen Scans und ein CBCT, das den Zustand des Kiefers zeigte, bildeten die Grundlage für die chirurgische Navigationshilfe für die Implantate. Anschließend konstruierten wir die Zähne in exocad DentalCAD, um sie für verschraubte Kronen vorzubereiten, wie mit dem Zahnarzt und dem Kieferorthopäden besprochen. Anschließend wurde eine Bohrschablone für die Planung der Implantatinsertion erstellt. Dies geschah in Übereinstimmung mit dem Zahndesign, den intraoralen Scandaten und der CBCT-Aufnahme.

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Chirurgische Schablone für die Implantation

Im nächsten Schritt wurde die Bohrschablone mit unserem 3D-Drucker hergestellt, was eine präzise Geometrie und die exakte Größe der Hülsenpositionierungsretentionen sicherstellte. Damit waren die Vorbereitungen für die Operation abgeschlossen - nur einen Tag nach dem ersten intraoralen Scan, der zur Erstellung der Schablone verwendet wurde.

Am Tag der Operation passte die Schablone perfekt, was für die Gewährleistung eines hervorragenden Ergebnisses entscheidend war. Nach der Fixierung der Schablone wurden die Implantate in Bereiche mit geringem Knochenvolumen integriert und eine autoplastische Operation durchgeführt, bei der der Implantatkanal gebohrt wurde.

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Auf Passgenauigkeit geprüfte Löcher in chirurgischen Führungen und integrierten Implantaten

Nach drei Monaten der Osteointegration konnten wir mit der Herstellung provisorischer Konstruktionen fortfahren. Herkömmliche Abdrücke wären für den Patienten in dieser Phase sehr unangenehm gewesen. Daher waren digitale Abdrücke in einer Situation, in der zusätzlich Brackets und eine untypische Okklusion aufgrund der noch bewegten Zähne hinzukamen, sehr vorzuziehen.

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Perfekte Ausrichtung des virtuellen Scanmarkers und der verschraubten Kronen

Das Notfallprofil war ein besonders wichtiger Aspekt bei diesem Fall mit provisorischen prothetischen Implantaten. Der kieferorthopädische Prozess war noch nicht abgeschlossen, und bei der Gestaltung der Kronen mussten wir die geplante Bewegung der Zähne berücksichtigen. Da der Zahnarzt mit dem subgingivalen Profil und der Anatomie und der Kieferorthopäde mit der Positionierung der Kronen zufrieden waren, wurden die Kronen gefräst. Unser Laborteam polierte die endgültigen Kronen sorgfältig, um sicherzustellen, dass der ungefähre Kontakt nicht beschädigt wurde, bevor die endgültigen Teile an die Klinik geschickt wurden.

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Befestigen der Kronen

Die anschließende klinische Behandlung zur Befestigung der Kronen war ein Routineeingriff (Aufschrauben, Festziehen, Einartikulieren der Folie, Versiegeln der Schraubenkanäle mit Komposit).

Entscheidend für den reibungslosen Abschluss dieser Behandlung war die Kommunikation zwischen Labor und Klinik. Dies ist eine der Stärken des digitalen Arbeitsablaufs, da er für Einfachheit sorgt. Mit der digitalen Technologie entwickelt sich das Berufsbild von Zahntechnikern wie mir ständig weiter. Insgesamt muss ich betonen, wie beeindruckend ihr Wert für unsere Arbeit ist, und ich möchte meinen Zahntechnikerkollegen empfehlen, auf den digitalen Workflow umzusteigen.

Andrey Bachmago arbeitet als Zahntechniker und CAD/CAM-Berater für Articon und ist ein Spezialist für Aufbissschienen. 

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