Sie haben vielleicht schon über die Vorteile eines modelllosen Workflows wie zum Beispiel bessere Kosteneffizienz und bessere Produktionsqualität und Ihre Zahnarztpraxis oder Ihr Dentallabor könnte die Einführung dieses digitalen Arbeitsablaufs in Erwägung ziehen. Doch bevor Sie dies tun, sollten Sie einige wichtige Überlegungen anstellen, damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen, und damit die Umstellung reibungslos verläuft.
Lassen Sie uns zunächst den gesamten Prozess eines modelllosen Arbeitsablaufs Schritt für Schritt durchgehen, wie im folgenden Diagramm dargestellt.

Der Wegfall der Gipsmodelle spart sowohl der Klinik als auch dem Labor eine Menge Zeit. So können Sie die Abdrücke schnell prüfen, um mögliche Fehler beim Scannen zu erkennen, bevor sie in die Fertigung gehen, und so die Qualität der resultierenden Prothetik erhöhen. Hört sich das nicht großartig an? Aber bevor Sie loslegen, sollten Sie noch einige Dinge beachten!
1. Entscheidung über das/die zu kaufende(n) Produkt(e)
Bevor Sie sich für ein Produkt entscheiden, sollten Sie sich gründlich informieren und auch den ROI berechnen. So stellen Sie sicher, dass die Anschaffung für Ihre Praxis eher ein Gewinn als eine Belastung ist. Neben den monetären Gewinnen sollten Sie bei der Berechnung des ROI auch die immateriellen Vorteile berücksichtigen, z. B. das Angebot besserer Dienstleistungen für Ihre Patienten oder Kunden. Nachdem Sie sich vergewissert haben, dass es sich um eine sinnvolle Investition für Ihre Praxis handelt, können Sie sich Studien ansehen, in denen die verschiedenen auf dem Markt erhältlichen Technologien und Produkte verglichen werden, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.
Nun, da Sie sich zu diesem Schritt entschlossen haben, besteht der nächste Schritt darin, ihn tatsächlich umzusetzen.
2. Den Übergang schaffen
Jede Umstellung erfordert eine gewisse Zeit der Anpassung. Die Labortechniker sind möglicherweise zunächst unschlüssig, weil sie kein Modell als Bezugspunkt haben, während die Zahnärzte lernen müssen, wie man digitale Abdrücke nimmt. Um den Einstieg in den neuen Arbeitsablauf zu erleichtern, können Labore ein gefrästes oder gedrucktes Modell verwenden und die Designparameter anpassen, um sicherzustellen, dass ihre Praxispartner mit der Passform der Restaurationen zufrieden sind, bevor sie zu einem vollständig modellfreien Arbeitsablauf übergehen. Es ist wichtig zu beachten, dass der Schlüssel zu einem erfolgreichen Übergang eine enge Kommunikation mit dem/den Partner(n) erfordert. Stellen Sie sicher, dass Sie die ersten Fälle gründlich durchgehen und alle Bedenken bezüglich der Umstellung ansprechen, um sicherzustellen, dass sie mit der Umstellung einverstanden sind.
Dies bringt uns zu unserem nächsten Punkt.
3. Auswahl eines Systems
Es gibt eine große Vielfalt an Technologien auf dem Markt. Woher wissen Sie, welche Ihren Bedürfnissen am besten entspricht? Das Wichtigste dabei ist, dass es geschlossene Systeme gibt, bei denen Sie nicht mit Komponenten arbeiten können, die von einem anderen Unternehmen hergestellt wurden. Das heißt, wenn Sie sich für ein geschlossenes System entscheiden, können Sie nur mit Partnern zusammenarbeiten, die dasselbe System verwenden. Um die Anzahl der Partner, mit denen Sie zusammenarbeiten können, zu maximieren, können Labors in mehr als ein CAD-Softwarepaket investieren, eine einmalige oder jährliche Gebühr für den Zugriff auf die Dateien eines Systems zahlen oder ein offenes System verwenden, wo dies möglich ist. Die zweite Option ist sicherlich die kostenfreundlichere und flexiblere Wahl.
4. Sicherstellen, dass das Endergebnis passt
Schließlich muss sichergestellt werden, dass die aus einem modelllosen Arbeitsablauf resultierende Prothetik tatsächlich passt. Der größte Faktor, der sich auf die Passform einer Prothetik auswirkt, ist der digitale Abdruck selbst, weshalb die Qualität des Scans in einem modelllosen Arbeitsablauf besonders wichtig ist. Das bedeutet, dass die Labortechniker darin geschult werden müssen, Fehler oder Ungenauigkeiten in digitalen Abdrücken zu erkennen, damit die Probleme behoben werden können, bevor mit der Herstellung begonnen wird. Dies bedeutet wiederum, dass die Kommunikation zwischen der Klinik und dem Labor für den Erfolg des modelllosen Arbeitsablaufs wichtig ist. Darüber hinaus ist die Wahl eines Scanners, der ein hohes Maß an Genauigkeit und Qualität der Scandaten garantiert, ebenfalls entscheidend.
Wenn Sie auf der Suche nach einem offenen System für Ihren modelllosen Arbeitsablauf sind, sollten Sie sich Medit Link, unser Kollaborationstool für Zahnkliniken und Labore.
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